Weniger Gedankenkarussell – mehr Eigeninitiative

Insbesondere qualifizierte Berufsleute aus dem mittleren Management beklagen nicht selten ihre berufliche Situation. Sie zweifeln an den Kompetenzen ihrer Vorgesetzten. Diese seien nicht innovativ genug, würden nicht entscheiden und kämen nicht ins Umsetzen. Sie, als Kontaktperson zur Basis, wüssten, was zu tun wäre, damit Projekte schneller vorwärtskämen, Resultate erzielt würden und sich die Mitarbeitenden verstärkt wertgeschätzt fühlten.

Sie sehnen sich nach mehr Verantwortung, vergessen dabei aber, ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen.

Diese Beobachtung zeigt, wie schwer es vielen von uns fällt, genau das zu tun, was wir in unserem Umfeld vermissen: für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen. Wer seiner Eigenverantwortung bewusst ist, besitzt die Freiheit, sich für die eigene berufliche Erfüllung zu entscheiden, eine Veränderung anzupacken und Altbewährtes loszulassen.

Psychologen gehen davon aus, dass eine selbstgewählte Opferrolle entscheidend dabei ist, ob wir glücklich werden können und auch bleiben. Denn das Suhlen in der Opferrolle ist einfach: «Ich würde ja gerne etwas ändern, aber…» Wir reden uns mannigfaltige Ausflüchte wie etwa die familiären Umstände oder andere Verpflichtungen ein, wieso wir etwas gerade jetzt nicht anpacken können. Zu praktisch gestaltet sich die vermeintliche Komfortzone, zu bequem fühlt sich die Gewohnheit an und zu beruhigend ist das sichere Einkommen.

Doch wer erfüllt in der Businesswelt stehen will, muss Eigenverantwortung an die Stelle der Opferrolle setzen.

Nur die Eigenverantwortung sorgt dafür, dass wir Initiative ergreifen und dadurch selbst Einfluss auf die Entwicklung der Dinge nehmen und nicht den willkürlichen Aktivitäten anderer ausgesetzt sind. Wenn die Bereitschaft vorhanden ist, die Verantwortung selber in die Hand zu nehmen, lässt Glück und Erfüllung im Beruf nicht mehr lange auf sich warten. Denn dann

arbeiten Sie an der Lösung und nicht mehr am Problem.

Und bereits das bereitet gute Gefühle.

Im Alltag wird der gute Vorsatz zur Veränderung leider allzu oft wieder verworfen. Zu schnell geraten wir wieder in alte Muster und Denkweisen. Da kann es hilfreich sein, eine externe Begleitung beizuziehen. Zum einen kann ein Coach die richtigen Fragen stellen und die Aussenperspektive einnehmen, zum anderen kann er helfen, sich den neuen Weg besser vorzustellen und Ziele zu erreichen.

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Lesen Sie gleich selber. Denn in meiner täglichen Arbeit stelle ich fest, dass sich immer mehr qualifizierte Berufsleute über ihr berufliches Umfeld beklagen, ohne ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen. Zu praktisch gestaltet sich die vermeintliche Komfortzone, zu bequem fühlt sich die Gewohnheit an und zu beruhigend ist der sichere Lohn.

97% der Führungskräfte halten sich für eine gute Führungskraft.

Wieso bereits fünf Minuten der Reflexion helfen, unser eigenes Tun und Handeln zu verändern. Das und vieles mehr, erfahren die geladenen Führungskräfte und HR-Fachpersonen am Filmabend in der Cinématte.

Kommen Sie auf ein first step-Gespräch vorbei – gerne zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Schliesslich ist ein stimmiges Bauchgefühl der Schlüssel zur erfolgreichen Zusammenarbeit.